Diät
Definition: Der Begriff Diät stammt vom Griechischen „diaita“ ab und bedeutete ursprünglich „Lebensführung“ oder „Lebensweise“. Heute verwenden wir das Wort eher als Synonym für Abnehmen. Aber nicht nur eine gezielte Gewichtsabnahme ist damit gemeint, sondern auch eine ganz bestimmte Ernährungsweise in Verbindung mit Krankheiten. Unsere heutige Diätetik beschäftigt sich tatsächlich noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise.
Die Brigitte-Diät
Die Diätbücher der Frauenzeitschrift Brigitte gelten als echte Klassiker. Kein Wunder: Seit 1969 empfehlen diese wahlweise clevere Blitzrezepte für Faule, für Familienmanagerinnen oder für Vegetarier. Der Trick: Alle Zutaten basieren auf einem ausgewogenem Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fett-Verhältnis.
Die Glyx-Diät
Dass der Blutzucker eine wichtige Rolle bei der Ernährung spielt, wissen inzwischen die meisten. Die Glyx-Diät macht diesen zum Dreh- und Angelpunkt des Abspeckens. Je höher der glykämische Index eines Lebensmittels, desto ungünstiger ist es. Hat das Essen einen niedrigen glykämischen Index, so steigt der Blutzuckerspiegel im Körper nur langsam an, wodurch weniger Insulin produziert wird. Das Hormon soll maßgeblich bei der Gewichtszunahme beteiligt sein. Wer mit dieser Methode abnehmen will, verringert seine Kohlenhydratzufuhr und greift stattdessen zu Eiweißreichem.
Low-Fat 30
Diese Abnehmmethode basiert auf drei simplen Vorgaben: 1. Essen, wenn man Hunger hat. 2. Aufhören, wenn man satt ist. 3. Das, was gegessen wird, sollte maximal 30 Prozent der aufgenommenen Brennenergie betragen. Sonst gibt es keine Verbote, kein Kalorienzählen.
Low-Carb-Diät
Auch hier gilt: Satt essen, ohne Kalorienzählen. Dafür sind Kohlenhydrate tabu. Erlaubt sind Fleisch, Fisch, Eier – also eiweißreiche und sogar fettreiche Nahrungsmittel. Hintergrund: Die Low-Carb-Diät geht davon aus, dass der Körper mehr Fett verbrennt, wenn er weniger Kohlenhydrate abbauen muss. Der bekannteste Anhänger: Robert Atkins, der seine eigene, die Atkins-Diät danach ausrichtete.
Weight Watchers
Kaum eine Diät ist bekannter als diese. Was die wenigsten allerdings wissen: Die Weight-Watchers-Methode fand ihren Ursprung bereits 1963! Der Zeitpunkt, da die New Yorker Hausfrau Jean Nidetch beschloss, gemeinsam mit ihren Freundinnen abzunehmen. Sie hatte Erfolg. Ihr Prinzip: kalorienreduzierte Mischkost mit viel Eiweiß, wenig Fett. Nahrungsmittel wie Fisch, Geflügel und Milch kombiniert mit gesunden, ballaststoffreichen Kohlenhydraten wie Kartoffeln und Vollkornprodukten. Gezählt werden hierbei keine Kalorien, sondern Punkte. Gemüse und Obst haben fast keine Punkte, Burger und Schokolade dagegen relativ viele.
Trennkost
Diese Ernährungsform gibt vor, während jeder Mahlzeit auf den gleichzeitigen Verzehr von eiweißhaltigen und kohlenhydratreichen Lebensmitteln zu verzichten. Diese Theorie beruht darauf, dass der Körper durch diese Trennung wesentlich einfach verdauen kann, als wenn Proteine und Kohlenhydrate gemeinsam verspeist werden.
Schlank-im-Schlaf-Diät
Kohlenhydrate sind die Energieträger unseres Organismus. Das bedeutet, dass auch sie zuerst zur Energiegewinnung vom Körper herangezogen werden. Doch eigentlich brauchen wir vor dem Schlafengehen gar keine neue Energie – so die zentrale Aussage der Befürworter der Schlank-im-Schlaf-Diät. Wer also allabendlich auf Kohlenhydrate verzichtet und diese durch Eiweiß ersetzt, bremst auch so seinen Heißhunger am Abend aus. Eiweiß sättigt nämlich optimal und sorgt zusätzlich dafür, dass im Schlaf der Stoffwechsel weiter angeregt wird. So kann der Organismus noch effektiver Fett verbrennen.
Dr.-Markert-Diät
Der Mediziner und Ernährungsspezialist Dieter Markert entwickelte diese Diätform, bei der etwa 40 Prozent der Nahrung aus komplexen Kohlenhydraten bestehen soll und 20 Prozent aus Eiweiß. Hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß sorgt bei der Dr.-Markert-Diät dafür, dass der Fettstoffwechsel angeregt wird und die Muskulatur erhalten bleibt. Idealerweise werden morgens und mittags viel Obst und Gemüse in Kombination mit guten pflanzlichen Fetten gegessen, abends hingegen ein Eiweißdrink – wie z.B. MULTAN figur-former.






